Zahnarztpraxis Dr. Karen Krix
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Parodontitisbehandlung 

Unter Parodont versteht man den Zahnhalteapparat, bestehend aus Zahnfleisch, Kieferknochen, die Wurzel umgebenden Wurzelzement und Wurzelhaut, die die Zahnwurzel mit dem Knochen verbindet. Parodontitis entsteht in der Regel durch eine bakterielle Infektion bedingt durch Zahnbelag auf der Wurzeloberfläche, den so genannten Biofilm.

Folgende Faktoren können, neben dem Hauptfaktor Biofilm, die Entstehung einer Parodontitis begünstigen:

  • Rauchen
  • Stress
  • Zuckererkrankungen
  • Vererbbare Faktoren wie Osteoporose

Das gesunde Zahnfleisch ist blassrosa, füllt die Zahnzwischenräume aus und blutet beim Zähneputzen nicht. Rötung, Blutung, Schwellung des Zahnfleisches, Schmerzen, Änderung der Zahnstellung, Zahnlockerung sowie Mundgeruch können Anzeichen einer Parodontitis sein. Durch eine intensive häusliche Zahnpflege, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und professionelle Zahnreinigung kann vorgebeugt werden. Eine Verbesserung der Mundhygiene steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern trägt auch zum allgemeinen Gesundheitszustand bei. Eine bestehende Erkrankung kann durch die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen zumindest ein Stillstand erzielt werden. Neueste Studien haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und allgemeinen Erkrankungen gibt. Eine unbehandelte Parodontitis kann das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes erhöhen.

Behandlungsablauf:

         

Nach eingehender Untersuchung (Röntgen, Ermitteln der Tiefe der Zahnfleischtaschen) erfolgt eine nichtchirurgische Reinigung der Wurzeloberfläche und Zahnfleischtaschen. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel nicht schmerzhaft. In einigen Fällen ist die Gabe eines Antibiotikums notwendig. In der Nachsorge sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Zahnreinigung unerlässlich. 


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